Anstifter zum Besseren
Nachhaltigkeit

Anstifter zum Besseren

Nachhaltigkeit ist bei uns keine Rubrik, die wir pflegen, weil man das heute so macht. Sie ist der Grund, warum das Haus so gebaut ist, wie es gebaut ist – und warum manches hier anders läuft, als Du es aus Hotels kennst.

Strom

Auf unserem Dach stehen 21 Kilowatt Photovoltaik. Im vergangenen Jahr haben sie 20.824 Kilowattstunden erzeugt – das entspricht knapp 40 Prozent dessen, was das Haus mit seinen 27 Apartments verbraucht. Weil die Sonne nicht immer dann scheint, wenn wir den Strom brauchen, nehmen zwei Speicher mit zusammen 10 Kilowattstunden auf, was tagsüber übrig bleibt, und geben es abends wieder ab, wenn in den Apartments das Licht angeht. So kommt rund ein Viertel unseres Stroms tatsächlich vom eigenen Dach. Den Rest beziehen wir zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen.

Klimaanlage

Wir haben keine Klimaanlage, und das ist kein Versäumnis. Das Haus ist so gebaut und gedämmt, dass es die Sommerwärme draußen lässt. Eine Klimaanlage für 27 Apartments wäre der größte einzelne Stromverbraucher im Haus. Für die wenigen wirklich heißen Tage stellen wir Dir einen Ventilator ins Apartment.

Wasser

Unseren Garten gießen wir ausschließlich mit Regenwasser. Es läuft vom Dach in einen unterirdischen Tank mit 6.000 Litern und von dort auf die Beete – rund 15.000 Liter Trinkwasser im Jahr, die so gar nicht erst aus der Leitung kommen müssen. Handtücher wechseln wir, wenn Du sie auf den Boden legst, und sonst nicht.

Material und Einkauf

Nachfüllbare Spender statt Fläschchen. Kompostierbare Kaffeekapseln. Wasserspender statt Plastikflaschen, keine Plastikstrohhalme. Beim Einkauf achten wir auf Regionalität, bei den Lebensmitteln im Bistro auf Bioqualität. Elektronik, Batterien und Leuchtmittel entsorgen wir getrennt und nachweisbar.

Langfristig denken

Die Möbel in unseren Apartments sind Designklassiker von Artemide und Walter Knoll. Nicht aus Eitelkeit, sondern weil sie in zwanzig Jahren noch dastehen. Das günstigste Möbelstück ist das, das man nicht alle fünf Jahre ersetzt.

Das alles kostet uns mehr, als es müsste.
Wir halten es trotzdem für richtig.

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